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Hochfeiler (3510 m)Zillertaler Alpen, Südtirol![]() | |
1800 Höhenmeter |
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Tourbeschreibung |
Bilder (22) |
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Gipfelbuch (18 Einträge) |
Landkarte
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Pfitscher Joch (3. Kehre) (1710 m) - Hochfeilerhütte (2710 m) - Hochfeiler (3510 m) - Pfitscher Joch (1710 m)
Charakter: Technisch größtenteils einfache und konditionell anspruchsvolle Hochgebirgstour, beim etwas ausgesetzten Gipfelanstieg Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlichAnfahrt: Autobahnausfahrt Sterzing, Richtung Wiesen bis zum Pfitscher Joch, Parkmöglichkeiten in der 3. Kehre
Karte: Kompasskarte 37 - Zillertaler Alpen, Tuxer Alpen
Für die Besteigung des Hochfeiler, dem höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen, sollten zwei Tage veranschlagt werden. Für eine Übernachtung bietet sich die auf 2710 m gelegene Hochfeilerhütte an.
Aufstieg: Der Ausgangspunkt für die Tour auf den Hochfeiler ist die 3. Kehre des Pfitscher Jochs (1710 m). Dort stehen in begrenzter Zahl Parkmöglichkeiten bereit. Von hier aus startet man auf dem Wanderweg 1 in westlicher Richtung, überquert zuerst einen Bach und eine Almwiese, bevor es auf einem schmalen Weg in Serpentinen einen vor Gräsern und Sträuchern wild wuchernden Berghang hinauf geht. Die ersten 300 Höhenmeter lässt man sehr schnell hinter sich. Auf etwa 2000 Meter angekommen werden die Sträucher kleiner und der Weg ist nun nicht mehr allzu steil, vielmehr zieht er sich ab hier bis zur Hochfeilerhütte gemächlich in die Höhe.
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Am nächsten Tag beginnt der Gipfelsturm mit einer kleineren, gut gesicherten Kletterei. Nach 80 Höhenmeter über Fels gelangt man auf den Grat des Hochfeiler. Diesen Grat folgt man nun bis zum Gipfel. Der Weg geht nun über Schotter und lose Felsplatten. Der Weg verliert sich desöfteren zwischen Schutt und Steinen, verlaufen kann man sich hier allerdings nicht, man braucht nur dem Grat nach oben folgen. Man sollte nur aufpassen nicht zu weit nach rechts abzudriften, da es vom Grat senkrecht in die Tiefe geht.
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Auf den letzten Metern eröffnet sich einem nun der Blick auf die linke Seite des Grates, unter einem befindet sich der Weißkarferner-Gletscher.
Nach 2 Stunden ist es geschafft, das Zillertal liegt einem zu Füßen. Vom Gipfel aus hat man einen herrlichen Blick in Richtung Zillertal, auf den Hochferner, den Hohen Weißzint, und in in die andere Richtung auf die Pfunderer Berge, und bei guter Sicht sogar bis zu den Dolomiten, zur Ortler- und Bernina-Gruppe. Vom Norden her wird der Gipfel von der imposanten Hochfeiler-Nordwand eingerahmt.
Abstieg: Als Rückweg zum Pfitscher Joch (ca. 4 Stunden) benutzt man den Hinweg. Die Kletterei und den Umweg zur Hochfeilerhütte kann man sich sparen, indem man direkt dem Grat nach unten folgt.
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Hochfeilerhütte (2710 m), AVS Sektion Sterzing, Tel.: +39 0472 646071, geöffnet von Ende Juni bis Anfang Oktober
| Höhe | Gehzeit | Gesamt | Ziel | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1710 m | - 2710 m | + 3:00 | 3:00 | Hochfeilerhütte | |
| 2710 m | - 3510 m | + 2:00 | 5:00 | Hochfeiler | |
| 3510 m | - 1710 m | + 4:00 | 9:00 | Pfitscher Joch-Straße | |
| Didi Hackl |



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