Deutschland Estergebirge

Wank (1780 m), Eckenberg (1749 m) als Skitour

Charakter 1

Tourdaten:

Aufstieg Aufstieg:  3:00 Stunden
Abstieg Abfahrt:  1:00 Stunden
Höhenmeter 970 Höhenmeter

Parkplatz am Hochseilgarten (810 m) - Frauenmahdsattel (1279 m) - Eckenberg (1749 m) - Wank (1780 m)

Charakter: Leichte Skitour, die im unteren Teil über eine Forststraße führt. Die Abfahrt zur Esterbergalm erfolgt über die ehemalige Skipiste. Die Route eignet sich auch gut für eine Besteigung mit Schneeschuhen.

Lawinengefahr: Gering, am Aufstiegsweg vom Frauenmahdsattel zum Wankhaus mittel. Lawinenwarndienst beachten!

Exposition: Vorwiegend Nord

Anfahrt: Von München kommend der Garmischer Autobahn A95/E533 bis zum Ende folgen und weiter über Oberau und im Tunnel an Farchant vorbei bis Partenkirchen fahren. Hier hält man sich an die Wegweiser links zur "Wankbahn". An der Talstation der Wankbahnstraße weiter folgen bis nach zwei Kehren die Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Hier befinden sich in unmittelbarer Nähe eines Hochseilgartens Parkplätze.

Geo-Koordinaten des Ausgangspunkts:

47.502272, 11.111641 (in Google Maps öffnen)

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Dass der Wank auch im Winter ein beliebtes Ziel vieler Tourengeher ist, verwundert kaum. Die Aussicht von der sonnigen Terrasse des auch im Winter geöffneten Wankhauses sucht ihresgleichen. Zudem ist die Skitour durchwegs unkritisch und auch für weniger geübte Schneeschuh- oder Skitourengeher bestens geeignet. Einziger Wermutstropfen der Abfahrt ist ein kleines Schiebestück gleich nach der Esterbergalm.

Daxkapelle vorbei. Aufstieg: Wir starten unsere Tour am Parkplatz des Hochseilgartens und folgen dem Wirtschaftsweg zur Esterbergalm. Auf dem Weg zur Daxkapelle erhebt sich im Süden hinter uns majestätisch das Wettersteingebirge. Nach der Kapelle zweigt rechts ein Weg zur Mittelstation der Wankbahn ab, wir bleiben jedoch weiter auf dem Weg zur Esterbergalm. Im Westen können wir zwischen den Bäumen hin und wieder einen Blick über das Loisachtal hinweg auf den Kramer, den Vorderen Feldernkopf oder die Notkarspitze erhaschen. Nachdem wir den Wank vom Ausgangsort aus halb umrundet haben, erreichen wir nach etwa 1 ½ Stunden in 1279 Metern Höhe zwischen dem Hohen Fricken und dem Wank den wenig ausgeprägten Frauenmahdsattel. Hier zweigt rechts vom Wirtschaftsweg der Esterbergalm der Pfad zum Wank ab (gelber Wegweiser).

Durch den verschneiten Winterwald... Malerisch schlängelt sich der Weg nun dem Sommerweg folgend durch den verschneiten Wald nach oben. Je höher wir steigen, umso besser kann man im Norden die Gipfel des Hohen Frickens (1940 m), des Bischofs (2033 m) und des Krottenkopfs (2086 m) erkennen. Unter uns ist im Tal die Esterbergalm auszumachen. Im Südosten zeigen sich zwischen dem Wank und dem bewaldeten Rotenkopf die felsigen Gipfel des Karwendelgebirges. Gegen Ende des Anstiegs wird der Weg wieder flacher und sobald wir die Kammhöhe erreicht haben, können wir auch schon die Gipfelbebauung des Wanks erkennen.

Gipfelkreuz des Wanks (1780 m) Dahinter befindet sich Gipfelkreuz und das Wankhaus. Lohnend ist allemal der kleine Abstecher zu dem nordwestlichen Nebengipfel dem 1749 Meter hohen Eckenberg, der ebenfalls ein Gipfelkreuz besitzt. Nachdem wir die Aussicht über das Loisachtal, Garmisch und das Wettersteingebirge genossen haben, machen wir uns weiter auf den Weg zum Hauptgipfel, den wir nach etwa 15 Minuten erreichen. Auch hier bietet sich wieder eine fantastische Aussicht auf das Karwendelgebirge im Südosten und das Wettersteingebirge im Südwesten, dominiert von der Alpspitze und der Zugspitze.

Das Wankhaus (1774 m) Rechts von Garmisch, im Westen jenseits der Loisach, folgen Kramerspitz (1985 m), Vorderer Feldernkopf (1928 m) und Notkarspitze (1889 m). Auch das prunkvolle Gipfelkreuz des Wank mit der vergoldeten Jesusfigur beeindruckt. Wen die Aussicht allzu sehr überwältigt, dem sei angeraten, eine ausgiebige Rast auf der Terrasse des Wankhauses zu machen. Hier lässt sich das Panorama bei einer Speckknödelsuppe und einer halben Weißbier noch bis in die späten Nachmittagsstunden hinein genießen.


Beschriftetes Panoramabild: Ausblick vom Wank im Winter

auf die Esterbergalm  zu. Abfahrt: Die Abfahrt vom Wank erfolgt Richtung Osten. Wir umrunden auf der präparierten Strecke den Roßwank um anschließend über den nördlichen Hang zur Esterbergalm abzufahren. Wer will kann sich dort für das folgende zehnmimütige Gehstück bis zur Abzweigung, die wir für den Aufstieg wählten, erholen. Die weitere Abfahrt erfolgt wie der Aufstieg an der Daxkapelle vorbei zum Parkplatz am Hochseilgarten.

Als Wanderung: Der Wank ist auch zur Wandersasion ein beliebtes Ziel (zur Tourbeschreibung „Wank über die Eckenhütte“).

Einkehrmöglichkeiten:

  • Wankhaus (1780 m), DAV Garmisch-Partenkirchen, Tel. +49 (0)8821/56201. Im Sommer täglich geöffnet. Während der Übergangszeit November bis Dezember und März bis April Öffnungszeiten telefonisch erfragen oder auf der Hütten-Homepage abrufen.
  • Esterbergalm (1264 m), Tel. +49 (0)8821/3277. Geöffnet von 25 Dezember bis 31 Oktober. Dienstag und Mittwoch ist Ruhetag.


  Höhe Gehzeit Gesamt Ziel
810 m - 1279 m + 1:30 1:30 Frauenmahdsattel
1279 m - 1749 m + 1:15 2:45 Eckenberg
1749 m - 1780 m + 0:15 3:00 Wank
1780 m - 810 m + 1:00 4:00 Parkplatz am Hochseilgarten

Autor: Tom Lindner


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Gipfelbuch


Gesamtbewertung der Tour „ Wank“:
sehr empfehlenswert
Im Durchschnitt 5 von 5 (1 Bewertung)
Letzter Eintrag (von Annette):
16.02.15  Tolle Tour. Wir hatten super Schnee, aber schlechte Sicht.
Wir sind schon kurz nach dem Parkplatz ... [weiter]

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