Die Bochumer Hütte wurde bereits 1832 als Unterkunft für Bergleute
errichtet, die damals auf der Kelchalpe Kupferbergbau betrieben. Im Jahr 1926
wurde der Bergbau im Bereich der Kelchalm stillgelegt. Ein Jahr später erwarb
die Alpenvereinssektion Kitzbühel das Gebäude und weihte es 1928 als
Unterkunft für Wanderer ein. Heute dient die Hütte beinahe ganzjährig
als Ausgangspunkt für zahlreiche Gipfelziele und Aktivitäten. Seit 2004
existiert in Hüttennähe mit dem Tristkogel-Klettersteig sogar eine rassige
Ferrata.
Anfahrt: Autobahn Kufstein - Innsbruck, Ausfahrt Kufstein Süd, Richtung
St. Johann / Felbertauern, weiter über Kitzbühel nach Aurach, am Ende
von Aurach beim Gasthof Hechenmoos links Richtung Kelchalm abbiegen, über
den nicht asphaltierten Forstweg bis zum Parkplatz der Bochumer Hütte bei
der Ruine fahren
Aufstieg: 25 Minuten vom Wanderparkplatz bei der Ruine (180 Höhenmeter),
im Winter 1 ½ - 2 Stunden von Hechenmoos (500 Höhenmeter)
Wanderungen & Skitouren: Gamshag (2127 m), 2 - 2 ¼ Stunden Saalkogel (2007 m), 2 Stunden Staffkogel (2115 m), 3 Stunden
Geißstein (2363 m), 4 Stunden
Laubkogel (1760 m), 1 ½ Stunden
Rauber (1973 m), 1 ½ Stunden